Deutschland

Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

Fujifilm launcht Women4Women Magazin über Frauen in der Wissenschaft

11.02.2021

 

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft hat Fujifilm in Europa die zweite Ausgabe des Magazins Women4Women veröffentlicht, diesmal mit dem Thema Frauen in der Wissenschaft. 20 Kolleginnen der Fujifilm Gruppe sowie externe Gastautoren haben ihren Beitrag geleistet und nehmen die Leser auf 50 Seiten mit auf eine Reise durch die Wissenschaft, Forschung, sowie durch die verschiedensten Arbeitsfelder beim Multi-Technologiekonzern Fujifilm.

Auch Dr. Elisa-Charlott Schöneweiß, Vertriebsleiterin für den Bereich Laborchemikalien bei der Fujifilm Wako Chemicals Europe GmbH berichtet von ihren Eindrücken. Sie erläutert, was Frauen in der Wissenschaft bereits erreichen konnten, legt die Meilensteine bedeutender lebender und bereits verstorbener Wissenschaftlerinnen dar und gibt jungen Kolleginnen und Kollegen zusätzlich einen kleinen Einblick in die derzeitigen Arbeitssituationen von Frauen im MINT-Sektor. Dr. Schöneweiß motiviert den Leser und macht gleichzeitig deutlich, dass Frauen sich der Herausforderung stellen müssen, zu beweisen, dass sie die selben Chancen verdient haben und die gleichen Leistungen bringen können, wie ihre männlichen Kollegen. Gleichzeitig bliebe selbstverständlich die Herausforderung, ein ausgewogenes Privat- und Berufsleben zu haben. Trotzdem sieht sie ihre Position als berufstätige Frau in Deutschland positiv und erklärt:

Glücklicherweise werden in Deutschland Frauen und Männer in der Gesellschaft sehr gleich behandelt. In vielen anderen Ländern ist dies jedoch leider noch nicht der Fall. Ich hoffe, dass ich mich mit diesem bescheidenen Beitrag daran beteiligen kann, die Situation zu ändern.

Herr Toshihisa „Toshi“ Iida, Präsident der Fujifilm Europe GmbH, ist stolz auf den intelligenten Beitrag der Fujifilm-Kolleginnen in den verschiedensten Segmenten und erklärt:

Fujifilm ist ein Multi-Technologiekonzern, unter anderem mit einem Schwerpunkt im Bereich Healthcare. Wir entwickeln, erforschen und vertreiben Technologien, die einen entscheidenden Unterschied für die Gesellschaft machen können. Daher sind wir sehr stolz auf all die Frauen, die bei uns zum Beispiel im Bereich der Biopharmazie, Chemikalien, Zell- und Gentherapie, Künstlichen Intelligenz und der grafischen Systeme arbeiten - sowohl in forschenden, als auch in Führungspositionen.“ Derzeitige und zukünftige Arbeitnehmerinnen, aber auch Schülerinnen und Studentinnen soll das Magazin erreichen und bereichern, erklärt Mr. Iida und fügt hinzu: „Wir hoffen, dass Women4Women: Frauen in der Wissenschaft an diesem Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft Mut macht und wichtige Fragen entweder beantwortet oder aufwirft.

Die Geburtsstunde des Internationalen Tages von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft ist eng mit der Agenda 2030 verbunden. Die UNO-Vollversammlung begründete ihn 2015 mit Blick auf das gesteckte Nachhaltigkeitsziel 5 Geschlechtergleichheit und definierte den 11. Februar eines jeden Jahres, um auf das Thema aufmerksam zu machen.1 


Viele Services, Produkte und Prozesse, die uns bereits heute, aber vor allem in der Zukunft, voranbringen, gehen auf Berufe und Unternehmen im MINT-Sektor (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zurück, einem Sektor, der traditionell von sogenannten Männerberufen abgedeckt wird. Laut der Bundesregierung ist die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau, also die Geschlechtergleichheit, in Deutschland erreicht, aber es bleibt Arbeit bezüglich der Umsetzung im Alltag zu tun. Hierzu gehört ebenfalls, dass Frauen und Mädchen die gleichen Chancen und dieselbe Unterstützung wie Jungen und Männer erhalten, zum Beispiel, wenn es darum geht, MINT-Berufe zu ergreifen.2 


Laut eines Berichts der deutschen Bundesagentur für Arbeit stieg zu 2018 die Anzahl an Frauen, die im Bereich MINT arbeiteten oder studierten grundsätzlich an. Im Vergleich zu ihren männlichen Kommilitonen und Kollegen waren berufstätige Frauen mit 15,4% und Studentinnen mit 29,3% in diesem Bereich jedoch geringer vertreten.3


Fujifilm beschäftigt Kolleginnen und Kollegen im MINT-Sektor und möchte allen Frauen und Mädchen Mut machen, sich für genau die Themen zu begeistern, die ihnen wichtig sind. Und um mit Elisa-Charlotts Worten zu der Situation in Deutschland zu enden:

„Frauen waren lange Zeit unterrepräsentiert und wurden nicht selten auch unterschätzt, besonders in der Wissenschaft. Der Grund dafür ist meist historisch bedingt, denn es gab große geschlechtsspezifische Barrieren, die überwunden werden mussten. Aber wir haben es geschafft!“

Frauen in der Wissenschaft sind weit gekommen, aber es gibt global weiterhin viel zu tun. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen der aktuellen Ausgabe Women4Women: Frauen in der Wissenschaft mit der Fujifilm seinen kleinen Beitrag hierzu leisten möchte. 

 

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